Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) folgen

Erfolgreiche BdS-Mitgliederversammlung - Neue Erkenntnisse zum Thema Ausbildung gewonnen

Pressemitteilung   •   Mai 09, 2018 10:38 CEST

Das Präsidium des BdS auf der Mitgliederversammlung 2018

Mit einem großen Festakt feierte der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) auf seiner Mitgliederversammlung 2018 in Bremen das Jubiläum „20 Jahre Ausbildung zum Fachmann/-frau für Systemgastronomie“. In inspirierender und aufschlussreicher Art und Weise beleuchteten Experten aus dem Alltag der Systemgastronomie, aus Politik und Wissenschaft alle Facetten zum Thema. In ihrer ersten Rede als Präsidentin des BdS legte Sandra Mühlhause die Ziele ihrer Amtszeit vor: „Wir müssen uns den Herausforderungen der Personalgewinnung- und -bindung stellen. Dafür will ich meine 25-jährige Erfahrung in der Personalbranche einbringen.“ Mühlhause betonte, dass sie die Belange der Systemgastronomie auch in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) einbringen werde, in dessen Präsidium sie kürzlich gewählt wurde. Im Anschluss führte Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante durch das vergangene Jahr und die Entwicklung des Verbands. Besonders erwähnenswert ist das Rekordwachstum des BdS. Vier neue Mitglieder und acht neue Fördermitglieder zeugten von der Attraktivität des Verbands und seiner Stellung als Sprachrohr der Branche.

Der Jubiläumsfestakt war nicht nur geprägt von Feierstimmung, sondern auch von erkenntnisreichen Vorträgen national anerkannter Gastredner. Dr. Ernst-Dieter Rossmann, Mitglied des deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung lobte in seiner Festrede den Pioniergeist der Branche und die attraktiven beruflichen „Aufstiegstreppen“ der Systemgastronomie. Gleichzeitig stellte er in den Mittelpunkt, dass die Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten eine gemeinsame Herausforderung für Politik und Wirtschaft sei.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, anerkannter Bildungsexperte, ging auf die Lebens- und Arbeitsvorstellungen der sogenannte „Generation Z“ – Jugendliche rund um das 18. Lebensjahr – ein. Die Shell Jugendstudie, zu dessen Leitungsteam der Professor gehört, definiert die „Generation Z“ als selbstbewusst, souverän und offen. Zugleich seien diese Jugendlichen aber schwerer für ein Unternehmen zu loyalisieren, weil die heutzutage große berufliche Vielfalt diese Jugendlichen nahezu irritiert. Coaching, Struktur und eine gelebte Feedback-Kultur sowie ein Generationen-Management, bei dem Alt von Jung sowie Jung von Alt lernt und profitiert, können Lösungsansätze zum Recruiting dieser neuen Fachkräfte sein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, in der neben den genannten Rednern auch Stimmen aus dem Alltag der Systemgastronomie – eine Auszubildende, eine Ausbilderin und Restaurantleiterin sowie eine Berufsschullehrerin – zu Wort kamen, führten den BdS-Mitgliedern den Handlungsbedarf bei der Personalgewinnung vor Augen. Das Schlussfazit der Expertenrunde stellte die Vielfalt, Kreativität und Attraktivität der Systemgastronomie einstimmig heraus.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind für alle Fachabteilungen des BdS in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern nun klarer Auftrag zur Erarbeitung von Strategien und Lösungsansätzen, so dass die Systemgastronomie weiterhin die Branche der Chancen bleibt.

Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald’s, Nordsee, Pizza Hut, Starbucks, Vapiano, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise GinYuu oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken erwirtschafteten 2017 mit über 105.000 Beschäftigten rund 5,7 Milliarden Euro in über 2.800 Standorten. Der BdS ist ein Verband mit zwingender Tarifbindung für seine Mitgliedsrestaurants.